Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in der Rohstoffindustrie im Kontext moderner Hochschulbildung

das SafeMine-Programm

Document identifier: oai:DiVA.org:ltu-76949
Access full text here:10.1007/s00501-019-00920-y
Keyword: Engineering and Technology, Graduate School, Arbetsvetenskap, Tunnelbau, Lehre Bergbau, Graduiertenprogram, Hochschulbildung, Sicherheit, Gesundheitsschutz, Arbeitssicherheit, Workplaces, Mechanical Engineering, Tunnelling, Mining, Education, Security, Mine Health and Safety (MHS), Produktionsteknik, arbetsvetenskap och ergonomi, Maskinteknik, Teknik och teknologier, Production Engineering, Human Work Science and Ergonomics, Human Work Sciences
Publication year: 2019
Relevant Sustainable Development Goals (SDGs):
SDG 3 Good health and wellbeing
The SDG label(s) above have been assigned by OSDG.ai

Abstract:

Unternehmen auf der ganzen Welt stehen vor steigenden Herausforderungen bei der Rekrutierung von qualifizierten Arbeitskräften. Obwohl die verstärkten Sicherheitsbemühungen in der Rohstoffindustrie in den letzten Jahrzehnten erfolgreich waren, bleibt das Arbeitsumfeld durch seine spezifischen Anforderungen anspruchsvoll und einzigartig. Die Arbeit in der Rohstoffindustrie ist nach wie vor mit dem Vorurteil belastet, dunkel, staubig und gefährlich zu sein. Daher soll die Schaffung attraktiver und noch sichererer Arbeitsplätze dazu beitragen, die Lücken einer alternden Belegschaft zu schließen. Das vom EIT Raw Materials geförderte SafeMine-Projekt zielt darauf ab, ein ganzheitliches und belastbares Graduiertenprogramm für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in der Rohstoffindustrie zeitnah zu entwickeln. Die besonderen Ziele des SafeMine-Projekts sind die Ausbildung einer neuen Generation von qualifizierten Fachkräften und die Generierung fortschrittlicher wissenschaftlicher Erkenntnisse. Auf Grundlage einer Gap-Analyse, welche aktuelle Ausbildungsangebote zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in der Rohstoffindustrie (MHS – Mine, Health and Safety) thematisierte, wurden die Bedürfnisse der Industrie identifiziert. Bei dieser Suche wurde kein spezifisches postgraduales Ausbildungsprogramm gefunden, welches sich umfassend und detailliert mit MHS-Themen befasst. Um die Ergebnisse zu ergänzen, wurde eine Branchenumfrage durchgeführt. Insgesamt reichten 43 Teilnehmer rund 1250 Antworten ein. Die Teilnehmenden kamen überwiegend aus Europa (76 %) mit einem beruflichen Hintergrund aus der Bergbauindustrie (47 %). Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Lücke zwischen den aktuellen Bildungsaktivitäten im MHS-Sektor und den Erwartungen der Industrie. Auf der Grundlage der Ergebnisse wird ein angepasstes Graduiertenprogramm entwickelt. Die verbesserte Ausbildung von Führungskräften in der Rohstoffindustrie ist die Grundlage für fundierte strategische Entscheidungen in technischen und personellen Fragen und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen – so wie es auch von der Europäischen Union unterstützt und gefördert wird.

Authors

Lucas Weimer

Institute of Mineral Resources Engineering (MRE), RWTH Aachen University, Wüllnerstraße 2, 52064, Aachen, Deutschland
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Vivienne Angeli

Institute of Mineral Resources Engineering (MRE), RWTH Aachen University, Wüllnerstraße 2, 52064, Aachen, Deutschland
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Angela Binder

Institute of Mining, Clausthal University of Technology, Clausthal, Deutschland
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Christoph Feyerabend

Dräger Safety AG & Co. KGaA, Lübeck, Deutschland
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Robert Galler

Chair of Subsurface Engineering, Montanuniversität Leoben, Leoben, Österreich
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Peter Hofer

Abteilung Controlling und Inspizierung / Kommando Streitkräfte, Graz, Österreich
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Alexander Hutwalker

Institute of Mining, Clausthal University of Technology, Clausthal, Deutschland
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Jan Johansson

Luleå tekniska universitet; Människa och teknik
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Oliver Langefeld

Institute of Mining, Clausthal University of Technology, Clausthal, Deutschland
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Bernd Lottermoser

Institute of Mineral Resources Engineering (MRE), RWTH Aachen University, Wüllnerstraße 2, 52064, Aachen, Deutschland
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Joel Lööw

Luleå tekniska universitet; Människa och teknik
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